Einfache Knotengrade reichen nicht aus, wenn Flüsse stark unterschiedlich gewichtet sind. Gewichtete In- und Out-Degrees, Eigenvektor- und PageRank-Varianten zeigen, wer Ströme bündelt oder verteilt. Doch Interpretation braucht Kontext: regulatorische Limits, Währungssouveränität und Marktrollen entscheiden, ob eine hohe Zentralität Stabilität verleiht, Risiken kumuliert oder lediglich Buchungspraktiken widerspiegelt, die sich durch neue Regeln rasch verschieben können.
Betweenness-Zentralität und minimale Schnittmengen identifizieren Knoten, über die besonders viele kürzeste Wege laufen. Solche Engpässe können effiziente Drehscheiben oder fragile Schwachstellen sein. Simulationen mit Kantenentfernung und Kapazitätsreduktion testen Resilienz, zeigen alternative Pfade und quantifizieren, wie stark Schocks weitergetragen würden. So lassen sich priorisierte Stresstests und Investitionen in Redundanz datenbasiert begründen und gezielt verankern.
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